Benjamin Maltry

Künstler-Gemeinschaft in Potsdam-West will leerstehendes Restaurant Charlottenhof übernehmen

Künstler-Gemeinschaft in Potsdam-West will leerstehendes Restaurant Charlottenhof übernehmen.

Potsdam West – Neue Perspektive für das Atelierhaus Scholle 51: Seit Monaten suchen die Künstler aus dem Atelierhaus in der Geschwister-Scholl-Straße einen Alternativstandort für das Haus, das letzten Winter verkauft wurde und dessen neuer Eigentümer die Künstlergemeinschaft seit der Kündigung nur noch duldet (PNN berichteten). Die Lösung könnte die ehemalige Gaststätte Charlottenhof in der Schollstraße sein, sagte Daniel Zeller, der Geschäftsführer des Stadtteilnetzwerks Potsdam-West, das mit gemieteten Büros, Werkstatt und Lagerräumen ebenfalls in der Scholle 51 logiert.

Potsdam West – Neue Perspektive für das Atelierhaus Scholle 51: Seit Monaten suchen die Künstler aus dem Atelierhaus in der Geschwister-Scholl-Straße einen Alternativstandort für das Haus, das letzten Winter verkauft wurde und dessen neuer Eigentümer die Künstlergemeinschaft seit der Kündigung nur noch duldet (PNN berichteten). Die Lösung könnte die ehemalige Gaststätte Charlottenhof in der Schollstraße sein, sagte Daniel Zeller, der Geschäftsführer des Stadtteilnetzwerks Potsdam-West, das mit gemieteten Büros, Werkstatt und Lagerräumen ebenfalls in der Scholle 51 logiert.

Künstler und Stadtteilnetzwerk haben im Frühjahr Interesse an dem Objekt, das sich auf dem Boden der Schlösserstiftung befindet, bekundet. „Bei Gesprächen mit der Stiftung gab es ein positives Signal“, sagte Zeller. Die Stiftung, die das Gebäude ursprünglich abreißen wollte, erwartet bis Ende September ein konkretes Konzept zur künftigen Nutzung des stark sanierungsbedürftigen Gebäudes, hieß es seitens der Stiftung auf PNN-Anfrage.

Zuletzt wurde der DDR-Flachbau aus den 70er-Jahren als Disco und Trattoria genutzt. Zeller hofft, dass der Bau trotz zehn Jahren Leerstands zu sanieren ist und dann optimale Nutzungsbedingen bietet: Es gibt einen 300 Quadratmeter großen Saal für öffentliche Veranstaltungen, einen Versorgungstrakt, in den Büros, Arbeits- und Proberäume eingebaut werden könnten. „Wir werden viele Eigenleistungen reinstecken und einen soliden Finanzierungsplan aufstellen“, sagte Zeller. Die Künstler und das Stadtteilnetzwerk hoffen nun auch auf ideelle Unterstützung der Stadt. „Dieser Ort würde eine Brücke zwischen Park und Nachbarschaft schlagen“, so die Vision des Kulturmanagers.

Datum:

19.08.2013

Kategorie:

Quelle:

PNN

Änderung:

11 Monaten her

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